Therapie

Sobald alle Untersuchungsergebnisse vorliegen, kann die notwendige Kinderwunschtherapie besprochen und die notwendigen Genehmigungen bei den Krankenkassen eingeholt werden. Die Krankenkassen bestehen bei der Genehmigung der künstlichen Befruchtungen auf ein gewisses Regelwerk, welches vorschreibt, bei welcher Erkrankung welche Therapie durchgeführt und damit auch die Kosten übernommen werden. Wir erläutern Ihnen dieses gern in unserer Praxis.

Sobald die Therapie feststeht und die Kostenübernahme durch die Krankenkasse eingeholt ist, kann auch mit der Behandlung begonnen werden.

Prinzipiell kann zwischen Methoden bei denen die Befruchtung der Eizelle im Körper der Frau (Insemination) bzw. außerhalb im Brutschrank (IVF, ICSI) stattfindet unterschieden werden. Bei der Insemination werden im spontanen Zyklus oder nach leichter Stimulation am Tag des Eisprungs die Samenfäden durch einen feinen Schlauch direkt in die Gebärmutterhöhle eingespült. Bei IVF oder ICSI erfolgt die Befruchtung der Eizellen im Labor.

Allen Methoden ist eines gemeinsam: Für die Befruchtung der Eizelle(n) wird am Tag des Eisprunges bzw. der Gewinnung der Eizellen frischer Samen vom Partner benötigt. Die Masturbation ist manchmal nicht ohne weiteres und auf "Befehl" möglich. Es ist daher wichtig, frühzeitig auf das "Problem" der Samengewinnung einzugehen, so dass wir in unserem Zentrum rechtzeitig eine Lösung dafür finden. Diese kann z.B. auch darin bestehen, vor der eigentlichen Behandlung eine Samenprobe einzufrieren.