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Basisdiagnostik Mann

„Kann es am Mann liegen, wenn wir nicht schwanger werden?“

Früher dachte man, dass die Frau „schuld“ sei, wenn sie nicht schwanger wurde. Inzwischen wissen wir, dass Frau und Mann zu gleichen Teilen Probleme ihrer Fruchtbarkeit zeigen bei ungewollter Kinderlosigkeit. Deshalb wird der Partner untersucht, parallel zur Diagnostik bei der Frau. Im Optimalfall kämpfen ca. 100.000 gesunde Spermien um eine einzige reife Eizelle, bevor es zur Befruchtung kommt. Die schnellste und gesündeste Samenzelle gewinnt den Wettlauf. Was aber passiert, wenn nicht genug Spermien produziert werden? Oder die Samenzellen nicht die nötige Geschwindigkeit erreichen?

 

Das „Fruchtbarkeitszeugnis“ Ihres Partners: das Spermiogramm

Ein Spermiogramm ist eine punktuelle Untersuchung der Fertilität des Mannes. Manche Parameter variieren sehr stark, daher kann z. B. eine geringe Spermienkonzentration bei einer späteren Kontrolle normal ausfallen. Daher wird normalerweise bei auffälligem Ergebnis zunächst nur eine Kontrolluntersuchung veranlasst (ca. 8-12 Wochen nach der Erstuntersuchung). Einflussfaktoren sind z. B. psychischer und/ oder physischer Stress, chronische Erkankungen, Rauchen. Mithilfe eines Mikroskops erstellen wir deshalb ein „Spermiogramm“, in dem wir die folgenden drei Parameter untersuchen:

  • Spermiendichte
  • Spermienform
  • Beweglichkeit der Spermien.

Art der Untersuchung
Für das Spermiogramm benötigen wir eine Spermaprobe. Diese sollte möglichst in der Praxis gewonnen werden, damit sie nicht älter als 20-30 Minuten ist, wenn sie ins Labor geht. Eine Karenzzeit (Geschlechtsverkehr-freie Zeit) von 3-5 Tagen ist Voraussetzung, um die Spermiendichte optimal beurteilen zu können. Falls Ihr Partner die Spermaprobe nicht vor Ort geben kann oder möchte, gibt es auch andere Möglichkeiten – dazu beraten wir Sie gern.

 

Was tun, wenn die Spermienprobe auffällig ist?

Sollten mehrere Spermiogramme Auffälligkeiten gezeigt haben, ist es wichtig, eine Erkrankung auszuschließen. Sie sollten dann zu Ihrem Urologen zur Untersuchung gehen.
Es gibt verschiedene Erkrankungen, die Ursache für diese Veränderungen sein können (z. B. Krampfadern am Hoden, Infektionen). Hodentumoren sind sehr selten, finden sich jedoch häufiger bei Männern mit Fertilitätsproblemen als bei Männern ohne.

 

 

Ein zusätzlicher Hormontest gibt Aufschluss

Ist das Spermiogramm auffällig, untersuchen wir auch den Hormonhaushalt des Mannes. Mithilfe eines Bluttests lassen sich eine mögliche Hormonstörung erkennen und eventuelle Mangelerscheinungen, wie z. B. bei Vitaminen, feststellen.

 

Art der Untersuchung

Bluttest

 

 

Die Hodenbiopsie (TESE): Spermiengewinnung aus Hodengewebe

Was passiert, wenn im Samenerguss zu wenig oder gar keine Spermien vorhanden sind? Eine Transportstörung der Spermien oder eine zu geringe Spermienproduktion im Hoden können die Ursache sein. Sogar in diesem Fall kann die Kinderwunschbehandlung fortgesetzt werden: Mithilfe des TESE-Verfahrens (Testikuläre Spermien-Extraktion) gelingt es meist trotzdem, aus dem Hodengewebe Spermien zu gewinnen. Diese werden im Anschluss an den Eingriff eingefroren, um sie später für die künstliche Befruchtung (IVF/ICSI) zu verwenden. Die Hodenbiopsie findet beim Andrologen in der Regel unter einer kurzen Vollnarkose als ambulanter Eingriff statt.

 

 

 

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