Benötige ich für eine Social Freezing -Erstberatung eine Überweisung?
Nein, für eine Social Freezing-Erstberatung ist keine Überweisung erforderlich. Sie können direkt einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.
Was sollte ich zum Erstgespräch mitbringen?
Bitte bringen Sie Ihre Krankenversicherungskarte sowie – falls vorhanden – relevante Vorbefunde oder aktuelle Laborwerte mit.
Findet die Ultraschalluntersuchung direkt beim ersten Termin statt?
In vielen Fällen erfolgt die Ultraschalluntersuchung bereits im Rahmen der Erstberatung. Dies kann, aber muss nicht sein.
Bekomme ich beim Ersttermin eine sofortige Einschätzung meiner Erfolgschancen?
Für eine genaue Beurteilung werden meist zusätzliche Laborwerte (Anti-Müller-Hormon, AMH) benötigt. In der Regel erhalten Sie einen Folgetermin zur Besprechung der Ergebnisse und zur weiteren Planung der Behandlung.
Erstgespräch - Termin vereinbaren
Immer mehr Frauen entscheiden sich dafür, ihre Eizellen vorsorglich einfrieren zu lassen, um ihre Familienplanung flexibler auf einen späteren Zeitpunkt verlegen zu können. Berufliche Perspektiven, ein fehlender Partner oder andere persönliche Lebensumstände führen häufig dazu, dass der Kinderwunsch nicht zum aktuellen Moment umgesetzt werden kann.
Social Freezing bietet die Möglichkeit, Eizellen in einem jüngeren Lebensabschnitt zu sichern und sich so die Chance auf eine spätere Schwangerschaft zu bewahren.
Die Qualität und Anzahl der Eizellen ist vom Alter abhängig. Bereits ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Eizellreserve langsam ab, ab Mitte 30 beschleunigt sich der Prozess. Mit zunehmendem Alter steigt zudem das Risiko für genetische Veränderungen der Eizellen (Eizellqualität). Dies kann die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft verringern und das Fehlgeburtsrisiko erhöhen. Je jünger die Frau zum Zeitpunkt der Entnahme und Kryokonservierung ist, desto höher ist in der Regel die spätere Erfolgsaussicht.
Eine Nutzung der eingefrorenen Eizellen ist grundsätzlich auch in fortgeschrittenem reproduktivem Alter möglich. Jedoch steigen mit zunehmendem Alter, auch bei jung gebliebenen Eizellen, die Risiken in der Schwangerschaft, weshalb die Nutzung vor dem 50. Lebensjahr erfolgen sollte.
1. Beratung, Voruntersuchung und Auswertung
Zu Beginn erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch sowie eine Ultraschall- und Hormonuntersuchung zur Einschätzung der ovariellen Reserve. In einem Folgegespräch werden die realistischen Erfolgsaussichten und die zu erwartende Eizellanzahl sowie den für Sie angepassten Therapieplan besprochen.
2. Hormonelle Stimulation und Überwachung
Nach Zyklusstart erfolgt eine hormonelle Stimulation über etwa 8-12 Tage, um mehrere Eizellen gleichzeitig heranreifen zu lassen. Während dieser Phase finden regelmäßig Ultraschall- und Hormonkontrollen statt.
3. Eizellentnahme (Follikelpunktion)
Nach Auslösung des Eisprungs werden die Eizellen etwa 36 Stunden später im Rahmen einer kurzen ambulanten Sezierung entnommen.
4. Kryokonservierung
Die gewonnenen Eizellen werden im IVF-Labor mittels Vitrifikation eingefroren und kryokonserviert gelagert. Sie können zu einem späteren Zeitpunkt für eine ICSI-Behandlung verwendet werden. Eine Befruchtung mit IVF oder Insemination ist nicht möglich, da die Eizellen zum Einfrieren speziell vorbereitet werden müssen.
Eine Social Freezing-Behandlung ist eine Selbstzahlerleistung und wird in der Regel nicht von den gesetzlichen oder privaten Krankenkasse übernommen.
Die Gesamtkosten setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen: Zyklusüberwachung, Laborleistungen, Behandlungskosten, Stimulationsmedikamente, Einlagerungskosten und fortführende Kryolagerungskosten.
In bestimmten medizinischen Situationen - beispielsweise vor einer fruchtbarkeitsschädigenden Therapie wie einer Chemotherapie - kann nach ärztlicher Indikation ein Antrag auf eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt werden (Fertiprotect).
Lassen Sie sich in einem persönlichen Erstgesprächs umfassend zu Ihren individuellen Möglichkeiten und zu allen anfallenden Kosten beraten.
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FAQ - Häufig gefragt
Die hormonelle Stimulation ist ein etabliertes und gut kontrolliertes Verfahren. Vorübergehend können leichte bis mittelgradige Beschwerden wie Spannungsgefühl im Unterbauch oder Stimmungsschwankungen auftreten. Die hormonelle Sensitivität ist individuell unterschiedlich. Schwere Komplikationen sind selten.
Am Tag der Eizellentnahme sollten Sie sich schonen und aufgrund der Kurznarkose nur in Begleitung nach Hause entlassen werden. Die meisten Patientinnen sind am Folgetag wieder arbeitsfähig.
Die Anzahl hängt vom Alter und von der Eizellreserve ab. Auch die Anzahl der gewonnen Eizellen des Stimulationszyklus spielt eine Rolle. Um die spätere Schwangerschaftschance zu erhöhen, kann es sinnvoll sein, mehrere Eizellen zu sichern. In manchen Fällen werden dafür mehrere Behandlungszyklen durchgeführt. Eine individuelle Einschätzung erhalten Sie durch unser erfahrenes Team.
Nein. Es werden Eizellen gewonnen, die im jeweiligen Zyklus ohnehin herangereift wären. Die natürliche Eizellreserve wird dadurch nicht vorzeitig aufgebraucht.
Beratungstermin vereinbaren
Erstberatung – Social Freezing & Fertilitätserhalt
Social Freezing bietet Frauen die Möglichkeit, ihre Eizellen vorsorglich einfrieren zu lassen, um sich die Chance auf eine spätere Schwangerschaft zu bewahren. Diese Form des Fertilitätserhalts richtet sich an Frauen, die ihre Familienplanung aus persönlichen oder beruflichen Gründen verschieben möchten oder aktuell keinen passenden Partner haben.
Im Rahmen der Erstberatung besprechen wir Ihre individuelle Situation, beurteilen die ovarielle Reserve und klären realistisch die Erfolgsaussichten sowie den weiteren Ablauf.
Was erwartet Sie im Erstgespräch?
ausführliche Anamnese
Ultraschalluntersuchung
Hormonbestimmung (AMH etc.)
Einschätzung der ovariellen Reserve
realistische Prognose
individueller Behandlungsplan
Kostenschätzung
Wann ist eine zeitnahe Beratung wichtig?
Bei medizinischen Indikationen – beispielsweise vor einer Chemotherapie oder anderen fruchtbarkeitsschädigenden Therapien – ist eine zeitnahe Beratung besonders wichtig. In solchen Fällen arbeiten wir eng mit spezialisierten Netzwerken wie FertiPROTEKT zusammen. Im Rahmen dieser Programme werden fertilitätserhaltende Maßnahmen sowohl für Frauen als auch für Männer angeboten, wenn eine Erkrankung oder Therapie die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Dazu zählen unter anderem die Kryokonservierung von Eizellen oder Spermien.
Für eine möglichst schnelle Terminvereinbarung zur Erstberatung mit anschließender Kryokonservierung wenden Sie sich bitte direkt an unsere Praxis.
Tel.: 030 / 880 34 90 56
E-Mail: info@wunschkinder-berlin.de
Kosten der Erstberatung
Die Erstberatung wird bei gesetzlich versicherten Patientinnen bis zum 40. Lebensjahr in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Je nach individueller Fragestellung können zusätzliche diagnostische Leistungen – wie eine Hormonbestimmung oder weiterführende Untersuchungen – anfallen, die gesondert berechnet werden. Selbstverständlich informieren wir Sie vorab transparent über mögliche entstehende Zusatzkosten.
Die Social-Freezing-Behandlung ist grundsätzlich eine Selbstzahlerleistung. Bei medizinischer Indikation, beispielsweise vor einer fruchtbarkeitsschädigenden Therapie, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich sein (Fertiprotect). Dies klären wir individuell im Beratungsgespräch.
Bei Vorliegen einer medizinischen Indikation, kann das Social Freezing, oftmals dann als Medical Freezing bezeichnet, umsatzsteuerfrei durchgeführt werden.
Fertilität erhalten – Optionen offenhalten
Wenn Sie sich über Ihre Möglichkeiten zum Fruchtbarkeitserhalt informieren möchten, vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Beratungstermin.
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