Social Freezing - Eizellen einfrieren und sich Optionen für die Zukunft sichern
Immer mehr Frauen entscheiden sich dafür, ihre Eizellen vorsorglich einfrieren zu lassen, um ihre Familienplanung flexibler auf einen späteren Zeitpunkt verlegen zu können. Berufliche Perspektiven, ein fehlender Partner oder andere persönliche Lebensumstände führen häufig dazu, dass der Kinderwunsch nicht zum aktuellen Moment umgesetzt werden kann.
Social Freezing bietet die Möglichkeit, Eizellen in einem jüngeren Lebensabschnitt zu sichern und sich so die Chance auf eine spätere Schwangerschaft zu bewahren.
Eizellqualität und Alter - wann ist eine Social Freezing Behandlung sinnvoll?
Die Qualität und Anzahl der Eizellen ist vom Alter abhängig. Bereits ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Eizellreserve langsam ab, ab Mitte 30 beschleunigt sich der Prozess. Mit zunehmendem Alter steigt zudem das Risiko für genetische Veränderungen der Eizellen (Eizellqualität). Dies kann die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft verringern und das Fehlgeburtsrisiko erhöhen. Je jünger die Frau zum Zeitpunkt der Entnahme und Kryokonservierung ist, desto höher ist in der Regel die spätere Erfolgsaussicht.
Eine Nutzung der eingefrorenen Eizellen ist grundsätzlich auch in fortgeschrittenem reproduktivem Alter möglich. Jedoch steigen mit zunehmendem Alter, auch bei jung gebliebenen Eizellen, die Risiken in der Schwangerschaft, weshalb die Nutzung vor dem 50. Lebensjahr erfolgen sollte.
Wie läuft eine Social Freezing-Behandlung ab?
1. Beratung, Voruntersuchung und Auswertung
Zu Beginn erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch sowie eine Ultraschall- und Hormonuntersuchung zur Einschätzung der ovariellen Reserve. In einem Folgegespräch werden die realistischen Erfolgsaussichten und die zu erwartende Eizellanzahl sowie den für Sie angepassten Therapieplan besprochen.
2. Hormonelle Stimulation und Überwachung
Nach Zyklusstart erfolgt eine hormonelle Stimulation über etwa 8-12 Tage, um mehrere Eizellen gleichzeitig heranreifen zu lassen. Während dieser Phase finden regelmäßig Ultraschall- und Hormonkontrollen statt.
3. Eizellentnahme (Follikelpunktion)
Nach Auslösung des Eisprungs werden die Eizellen etwa 36 Stunden später im Rahmen einer kurzen ambulanten Sezierung entnommen.
4. Kryokonservierung
Die gewonnenen Eizellen werden im IVF-Labor mittels Vitrifikation eingefroren und kryokonserviert gelagert. Sie können zu einem späteren Zeitpunkt für eine ICSI-Behandlung verwendet werden. Eine Befruchtung mit IVF oder Insemination ist nicht möglich, da die Eizellen zum Einfrieren speziell vorbereitet werden müssen.
Kosten und Finanzierung
Eine Social Freezing-Behandlung ist eine Selbstzahlerleistung und wird in der Regel nicht von den gesetzlichen oder privaten Krankenkasse übernommen.
Die Gesamtkosten setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen: Zyklusüberwachung, Laborleistungen, Behandlungskosten, Stimulationsmedikamente, Einlagerungskosten und fortführende Kryolagerungskosten.
In bestimmten medizinischen Situationen - beispielsweise vor einer fruchtbarkeitsschädigenden Therapie wie einer Chemotherapie - kann nach ärztlicher Indikation ein Antrag auf eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt werden (Fertiprotect).
Lassen Sie sich in einem persönlichen Erstgesprächs umfassend zu Ihren individuellen Möglichkeiten und zu allen anfallenden Kosten beraten.
Termin buchen
Social Freezing - Eizellen einfrieren und sich Optionen für die Zukunft sichern
Immer mehr Frauen entscheiden sich dafür, ihre Eizellen vorsorglich einfrieren zu lassen, um ihre Familienplanung flexibler auf einen späteren Zeitpunkt verlegen zu können. Berufliche Perspektiven, ein fehlender Partner oder andere persönliche Lebensumstände führen häufig dazu, dass der Kinderwunsch nicht zum aktuellen Moment umgesetzt werden kann.
Social Freezing bietet die Möglichkeit, Eizellen in einem jüngeren Lebensabschnitt zu sichern und sich so die Chance auf eine spätere Schwangerschaft zu bewahren.
Eizellqualität und Alter - wann ist eine Social Freezing Behandlung sinnvoll?
Die Qualität und Anzahl der Eizellen ist vom Alter abhängig. Bereits ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Eizellreserve langsam ab, ab Mitte 30 beschleunigt sich der Prozess. Mit zunehmendem Alter steigt zudem das Risiko für genetische Veränderungen der Eizellen (Eizellqualität). Dies kann die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft verringern und das Fehlgeburtsrisiko erhöhen. Je jünger die Frau zum Zeitpunkt der Entnahme und Kryokonservierung ist, desto höher ist in der Regel die spätere Erfolgsaussicht.
Eine Nutzung der eingefrorenen Eizellen ist grundsätzlich auch in fortgeschrittenem reproduktivem Alter möglich. Jedoch steigen mit zunehmendem Alter, auch bei jung gebliebenen Eizellen, die Risiken in der Schwangerschaft, weshalb die Nutzung vor dem 50. Lebensjahr erfolgen sollte.
Wie läuft eine Social Freezing-Behandlung ab?
1. Beratung, Voruntersuchung und Auswertung
Zu Beginn erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch sowie eine Ultraschall- und Hormonuntersuchung zur Einschätzung der ovariellen Reserve. In einem Folgegespräch werden die realistischen Erfolgsaussichten und die zu erwartende Eizellanzahl sowie den für Sie angepassten Therapieplan besprochen.
2. Hormonelle Stimulation und Überwachung
Nach Zyklusstart erfolgt eine hormonelle Stimulation über etwa 8-12 Tage, um mehrere Eizellen gleichzeitig heranreifen zu lassen. Während dieser Phase finden regelmäßig Ultraschall- und Hormonkontrollen statt.
3. Eizellentnahme (Follikelpunktion)
Nach Auslösung des Eisprungs werden die Eizellen etwa 36 Stunden später im Rahmen einer kurzen ambulanten Sezierung entnommen.
4. Kryokonservierung
Die gewonnenen Eizellen werden im IVF-Labor mittels Vitrifikation eingefroren und kryokonserviert gelagert. Sie können zu einem späteren Zeitpunkt für eine ICSI-Behandlung verwendet werden. Eine Befruchtung mit IVF oder Insemination ist nicht möglich, da die Eizellen zum Einfrieren speziell vorbereitet werden müssen.
Kosten und Finanzierung
Eine Social Freezing-Behandlung ist eine Selbstzahlerleistung und wird in der Regel nicht von den gesetzlichen oder privaten Krankenkasse übernommen.
Die Gesamtkosten setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen: Zyklusüberwachung, Laborleistungen, Behandlungskosten, Stimulationsmedikamente, Einlagerungskosten und fortführende Kryolagerungskosten.
In bestimmten medizinischen Situationen - beispielsweise vor einer fruchtbarkeitsschädigenden Therapie wie einer Chemotherapie - kann nach ärztlicher Indikation ein Antrag auf eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt werden (Fertiprotect).
Lassen Sie sich in einem persönlichen Erstgesprächs umfassend zu Ihren individuellen Möglichkeiten und zu allen anfallenden Kosten beraten.
Termin buchen