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Kryokonservierung

Kryo Embryotransfer (Kryotransfer)

 

Kryokonservierung und spätere Embryonenübertragung - mehr Flexibilität in der Familienplanung

 

Ein Kryo-Embryotransfer (KET) bezeichnet die Übertragung zuvor eingefrorener (kryokonservierter) Embryonen in die Gebärmutter. Embryonen können im Rahmen einer IVF- oder ICSI-Behandlung eingefroren werden, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen. Auch nach einer Social-Freezing-Behandlung, ist eine spätere Befruchtung und Übertragung möglich.

 

 

Was sind die Vorteile eines Kryo-Embryotransfers?

 

  • Keine erneute Eizellentnahme erforderlich
    Bereits gewonnene Embryonen können genutzt werden, ohne eine weitere hormonelle Stimulation oder Punktion durchführen zu müssen.
  • Schonender für den Körper
    Der Zyklus verläuft in der Regel weniger belastend als eine vollständige IVF- oder ICSI-Behandlung.
  • Flexible Planung
    Der Zeitpunkt des Transfers kann individuell abgestimmt werden.
  • Optimierung der hormonellen Bedingungen
    In bestimmten Situationen kann ein Transfer in einem späteren Zyklus bessere Voraussetzungen für die Einnistung bieten.

 

 

Kryolagerung von Eizellen & Embryonen

 

In unserem IVF-Labor können Eizellen und Embryonen fachgerecht kryokonserviert und gelagert werden. Die Aufbewahrung erfolgt bei etwa −196 °C in flüssigem Stickstoff, sodass die Zellen bis zum geplanten Auftauen und Transfer sicher erhalten bleiben.

 

Die Lagerkosten betragen 150 € für sechs Monate (25 € pro Monat).

 

 

Umlagerung aus anderen Zentren möglich

 

Eine Umlagerung kryokonservierter Eizellen oder Embryonen aus anderen Kinderwunschzentren – auch europaweit – ist grundsätzlich möglich. Gern informieren wir Sie über die organisatorischen Voraussetzungen, den Transportablauf sowie die erforderlichen Unterlagen.

 

E-Mail: info@wunschkinder-berlin.de

 

 

Wie läuft ein Kryotransfer ab?

 

1. Zyklusvorbereitung

 

Der Kryotransfer kann im natürlichen Zyklus oder mit hormoneller Unterstützung erfolgen.

Ziel ist der optimale Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.

 

2. Auftauen des Embryos

Am Tag des Transfers wird der Embryo im Labor schonend aufgetaut.

 

3. Embryotransfer

Der Transfer in die Gebärmutter erfolgt in der Regel schmerzarm und dauert nur wenige Minuten.

 

4. Schwangerschaftstest

Der Bluttest erfolgt etwa 14 Tage nach Befruchtung.

 

 

Kosten und Finanzierung

 

Eine Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen erfolgt leider nicht. Die Übernahme durch die Private Krankenkasse sollte vorab erfragt werden. Die Kosten umfassen die Vorbereitung des Zyklus, das Auftauen des Embryos, den Transfer sowie gegebenenfalls hormonelle Medikamente.

 

Der Kryotransferzyklus – Ein schonender Behandlungszyklus mit bereits kryokonservierten Embryonen

 

Lassen Sie sich in einem persönlichen Gespräch umfassend zu Ihren individuellen Möglichkeiten – von vorausgehenden Behandlungen bis hin zum Kryo-Embryo-Transferzyklus – beraten.

Jetzt Beratungstermin vereinbaren

Gut zu wissen: Kryokonservierung von Spermien

 

Bei medizinischer Indikation oder im Rahmen einer geplanten Therapie bieten wir die Möglichkeit zur Anlage eines Kryo-Depots an. Dabei werden Spermien eingefroren und für eine spätere Verwendung aufbewahrt.

 

Im Rahmen der Kryokonservierung fallen Kosten für die Erstlagerung sowie für die jährliche Aufbewahrung an (ca. 150 Euro pro Halbjahr) an. Vor Einlagerung ist die Bestimmung von HIV und Hepatitis obligat notwendig. Gerne informieren wir Sie vorab transparent über die entstehenden Kosten und den organisatorischen Ablauf.

 

Tel.: 030 / 880 34 90 56

E-Mail: info@wunschkinder-berlin.de

 

 

Kryokonservierung vor medizinischer Therapie

 

Bei fertilitätsschädigenden Erkrankungen oder geplanten Therapien, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können, besteht die Möglichkeit der Kryokonservierung von Spermien vor Behandlungsbeginn.

 

Als Mitglied im FertiPROTEKT®-Netzwerk beraten und begleiten wir betroffene Patienten zum Fertilitätserhalt. In medizinisch begründeten Fällen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Entnahme, Aufbereitung und Lagerung.

 

Bitte melden Sie sich möglichst frühzeitig – idealerweise direkt nach Diagnosestellung – telefonisch, per E-Mail oder buchen Sie direkt ein Erstgespräch online bei uns, um kurzfristig einen Termin mit unserem Kinderwunscharzt zu vereinbaren und vor Therapiebeginn ein Depot anzulegen.

 

Tel.: 030 / 880 34 90 56

E-Mail: info@wunschkinder-berlin.de

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Häufig gefragt

 

 

Ist ein Kryotransfer genauso erfolgreich wie ein Frischtransfer?

 

Aktuelle Registerdaten zeigen, dass die Schwangerschaftsraten pro Embryotransfer bei Kryo- und Frischtransfer vergleichbar sind. In bestimmten Situationen kann ein Kryotransfer sogar vorteilhaft sein, da die hormonellen Bedingungen im Körper natürlicher sind. Die individuelle Erfolgsaussicht hängt jedoch vor allem vom Alter, der Embryoqualität und den persönlichen medizinischen Voraussetzungen ab.

 

 

Wie lange Können Embryonen gelagert werden?

 

Die Aufbewahrung erfolgt bei sehr niedrigen Temperaturen in flüssigem Stickstoff. Über die Dauer der Lagerung und die weitere Nutzung entscheiden Sie. Die Kryolagerung verlängert sich automatisch jeweils um weitere sechs Monate, sofern keine Kündigung erfolgt.

 

 

Muss ich mich nach dem Transfer schonen?

 

Eine besondere körperliche Schonung ist nach einem Kryotransfer in der Regel nicht erforderlich. Sie können Ihren normalen Alltag fortführen. Extreme körperliche Belastungen sollten vermieden werden, leichte Bewegung oder Arbeit sind jedoch möglich.

 

Der Schwangerschaftstest erfolgt etwa 14 Tage nach der Befruchtung