Am 14.10.2026 wird der Ärztliche Leiter unserer Praxis, Dr. Maurus Asen, in der Fortbildungsreihe "Go4Gyn" der Veranstalterin Medicover zum Thema "Kinderwunsch 40+" als Dozent referieren.
In einem einstündigen Webinar (16.00 - 17.00 Uhr) geht es um Fachwissen und Fragestellungen, die für die Perspektive medizinischer Fachkräfte in Frauenarztpraxen relevant sind. Zur Ankündigung und zur Anmeldung für Praxispersonal geht es per Klick hier.
Im abendlichen Webinar (18.00 - 19.30 Uhr) sind ärztliche Kolleg:innen der gynäkologischen Versorgung herzlich eingeladen teilzunehmen. Mehr zum Programm und der CME-Anerkennung sowie zur Anmeldung zum kostenfreien Webinar für Ärzt:innen erfahren Sie hier.
In Deutschland wurden inzwischen 433.858 Kinder nach einer IVF-Behandlung geboren. Das entspricht der summierten Einwohnerzahl von Saarbrücken und Chemnitz.
Schwere Nebenwirkungen und Komplikationen während einer Behandlung sind insgesamt selten.
Eine Überstimulationswahrscheinlichkeit liegt bei 0,2%. Komplikationen bei einer Eizellentnahme bei 0,6%. Diese Statistiken zeigen, dass moderne Kinderwunschbehandlungen heute als gut etabliert und medizinisch sicher gelten.
Eine Kinderwunschbehandlung sollte zeitnah stattfinden.
Bis zum 30. Lebensjahr bleibt die Schwangerschaftsrate über 40 % und sinkt danach ab.
Die Fehlgeburtenrate steigt mit 40 Jahren auf 34,2 % und ab 45 Jahren sogar auf über 85 %.
Die Schwangerschafts- und Geburtenrate sinken ab 40 Jahren deutlich ab.
Ob ein Embryo frisch oder aufgetaut übertragen wird, jede zweite Patientin erzielt nach einem 2. Transfer-Versuch eine Frühschwangerschaft.
Auch wenn ein negativer Schwangerschaftstest nach der Behandlung sehr belastend sein kann, macht die statistische Auswertung Mut: Mit zunehmender Anzahl an Transfers steigt die Erfolgschance deutlich. Nach vier Transfers sind rund zwei Drittel der Patientinnen schwanger.
Von aktuell 143 Kinderwunschzentren tragen wir als Mitglied des Deutschen IVF-Registers aktiv an der bundesweiten Erfassung und Auswertung von Behandlungsergebnissen bei. Somit leisten wir einen kleinen Beitrag zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Reproduktionsmedizin und zur kontinuierlichen Verbesserung der Behandlungsqualität.
Die Statistische Daten bieten eine wichtige Orientierung. Gleichzeitig wissen wir: Jede Patientin bringt individuelle Voraussetzungen mit.
Quellenangabe: Eigene Darstellung nach Daten des Deutsches IVF-Register (DIR), Jahrbuch 2023/2024, Sonderausgabe.